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Schließzylinder, alles Wichtige zum Einbau

 SchließzylinderBeim Ein- und Ausbau von Schließzylindern muss auf einiges geachtet werden, wie zum Beispiel auf die Art des Schließzylinders oder auch die Verschlussart des Mechanismus (gleich- oder verschiedenschließend). In den folgenden Abschnitten erfahren Sie. Worauf geachtet werden muss.

Welche Arten von Schließzylindern gibt es?

Hier erfahren Sie einiges über die verschiedenen Arten und Funktionen. Der am häufigsten verwendete Mechanismus ist der Profildoppelzylinder. Seine Eigenschaften machen ihn optimal für die Anwendung in Haus-oder Kellertüren, da man hier die Möglichkeit hat, einen Schlüssel innen stecken zu lassen und die Tür trotzdem von außen öffnen zu können. Eine Spezialform ist der Kurzzylinder, welcher deutlich kürzer ist. Diese Funktion des beidseitigen Öffnens wird auch Not- und Gefahrenfunktion genannt. Eine Mindestlänge von 60 mm ist jedoch notwendig.
Andere Zylinder, wie zum Beispiel der Knaufzylinder benötigen keinen Schlüssel. Die Tür kann durch eine Drehung des Türknaufs geöffnet und geschlossen werden. An der Außenseite befindet sich ein Schlüsselloch welches nur mit einem Schlüssel geöffnet werden kann. Besonders oft kommen diese Zylinder bei Glastüren zum Einsatz.
Eine andere Art ist der Halbzylinder – dieser ist nur die Hälfte eines Doppelzylinders. Hierbei kann die Tür von innen ohne Schlüssel geöffnet und von außen nur mit Schlüssel verschlossen werden. Regulär findet man dieses System in Garagentoren und ist 8-fach einstellbar. Standardmäßig sind die Längen innen 10mm und außen nach individuellen Wünschen konfigurierbar. An der Rückseite befindet sich ein Riegen zum Öffnen und Schließen. Neben Garagen verwendet man ihn auch für Briefkästen, Spinde, Wertfächer, Boxen, Garderobenschränke, Lichtmasten, Revisionsklappen oder Automaten. Mit Hilfe einer Stiftzuhaltung kann der Hebelzylinder auch mit einer Schließanlage kombiniert werden.
Letztendlich gibt es noch den Blindzylinder, welcher den Zweck erfüllt vor Zugluft und unbefugten Eingriffen zu schützen. Er ist auch in Feuerschutztüren zugelassen und kann weder von innen noch von außen verschlossen werden.

Bestimmung der Maße für den Zylindereinbau

Profilzylinder sind standardisiert und normiert, sodass die Maße bei allen Herstellern einheitlich ist. Definiert sind sie durch Außen- und Innenmaße. Um ein Beispiel zu nennen, nehmen wir den „DZ 30/45“ – ein Doppelzylinder mit 30mm Außen- und 45mm Innenmaß. „HZ“ steht für Halbzylinder und „K“ für Knaufzylinder. Es kommt auf die Bauart an, ob ein oder zwei Maße angegeben werden. Kurzzylinder gibt es von 22/22 bis 27/40mm. Wollen Sie die Maße selber messen, Nehmen Sie das Maß von der Mitte der Schließnase bis zur Tür-Außen- und Innenseite. Achten Sie darauf den Beschlag mitnehmen, damit der Zylinder nicht versenkt wird.

Wie wird ein Schließzylinder ausgebaut?

Zunächst lösen Sie die Stulpschraube, welche den Zylinder in der Tür festhält. Stecken Sie den Schlüssel ein und drehen ihn nach rechts – im Anschluss können Sie den Zylinder entfernen.

Was ist der Unterschied zwischen Verschieden- und Gleichschließend?

Bei einem verschiedenschließenden Zylinder wird jedes Schloss für einen speziellen Schlüssel hergestellt. Dieser Schlüssel wird kein anderes Schloss aufschließen können. Bei gleichschließenden Zylindern passt ein Schlüssel in beliebig viele Schlösser der exakt gleichen Bauart, da jedes Schloss mit einem gleichen Mechanismus einhergeht. Regulär kommt dies bei Fenstersicherungen und Hangschlössern vor.
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